Im Mittelpunkt der Thymuskin-Forschung stehen die wissenschaftliche Untersuchung des patentierten GKL-02 Thymic Peptide Complex sowie klinische und präklinische Untersuchungen zu Thymuskin und Haarausfall.
In einer Multicenter-Studie8 wurde die Wirksamkeit und Verträglichkeit von Thymuskin (Serum und Shampoo) in der Anfangsphase der androgenetischen Alopezie (AGA) sowie bei chronisch telogenem Effluvium (chronisch TE) über einen Zeitraum von 6 Monaten untersucht. In die Studie wurden 364 Probanden eingeschlossen und in folgende Gruppen eingeteilt:
Für einen Zeitraum von insgesamt 24 Wochen wendeten die Patienten das Serum einmal täglich an, das Shampoo dreimal pro Woche. Bei allen Probanden führte der Prüfarzt einen Pull-Test und eine Auswertung der Symptome (Seborrhoe, Erythem und Juckreiz) durch. Auch die Verträglichkeit sowie die kosmetische Akzeptanz/Toleranz wurden beurteilt. Sowohl bei Patienten mit AGA, als auch bei Patienten mit chronisch TE zeigten sich nach 6 Monaten Behandlung eine deutliche Verringerung des Haarausfalls, eine Stimulierung des Haarwachstums sowie eine Reduzierung der Symptome Seborrhoe, Erythem und Juckreiz. Die Verträglichkeit und kosmetische Akzeptanz war beim Großteil der Patienten gut bis sehr gut.
Zusammenfassend:
In einer Multicenter-Studie8 wurde die Wirksamkeit und Verträglichkeit von Thymuskin (Serum und Shampoo) bei 184 Frauen und 57 Männern mit chronisch telogenem Effluvium (chronisch TE) über einen Zeitraum von 6 Monaten untersucht.
Reduzierung des Haarausfalls8
Verbesserung von Seborrhoe und Erythem8
Beseitigung von Juckreiz8
Zusammenfassend:
In der genannten Multicenterstudie8 wurde bei den Patienten mit androgenetischer Alopezie als auch bei den Patienten mit chronisch telogenem Effluvium zusätzlich die Verträglichkeit sowie die kosmetische Akzeptanz beurteilt.
Thymuskin wurde am EpiDerm®-Modell untersucht. Das Testgewebe besteht aus einer mehrschichtigen Kultur menschlicher Keratinozyten. Unter den untersuchten Laborbedingungen führte eine 10%ige Thymuskin-Lösung zu einer erhöhten Vitalität des Testgewebes. Der beobachtete Effekt nahm mit Konzentration und Einwirkdauer zu.
Mastzellen spielen eine Rolle beim Übergang der Haare in die Ausfallphase und beeinflussen die Aktivität des Haarfollikel und damit über verschiedene Wege das Haarwachstum. Dies scheint insbesondere auch bei stressinduziertem Haarausfall eine Rolle zu spielen.4
Im Rahmen der präklinischen Thymuskin-Forschung wurde daher untersucht, ob Bestandteile des Wirkstoffkomplexes mit aus Mastzellen freigesetzten Serinproteasen interagieren können.
In-vitro Penetrationsuntersuchungen an menschlicher Kopf- und Bauchhaut haben gezeigt, dass etwa 45% einer 0,1%-igen Lösung von Thymuskin ausreichend tief in die Haut gelangen. Der Hauptanteil des Thymuskin Wirkstoffes gelangt durch den Haarkanal zum Haarfollikel.
Die In-vitro-Untersuchung zeigt damit, dass Bestandteile des untersuchten Wirkstoffkomplexes nach lokaler Applikation in tiefere Hautbereiche und in den Bereich des Haarfollikels gelangen können.7
Die nachfolgend aufgeführten Untersuchungen dokumentieren historische Forschungsarbeiten zu früheren Thymuskin-Präparationen und werden hier ausschließlich zur Darstellung der Forschungshistorie aufgeführt.
Thymu-Skin: Neuer Therapieansatz bei der Behandlung der Alopecia androgenetica und der Alopecia areata9. Der Deutsche Dermatologe 39, Heft 7 (1991). Durchgeführt an der Hautklinik der Städtischen Kliniken Darmstadt, Akademisches Lehrkrankenhaus der Universitäten von Frankfurt und Heidelberg, Mössler K.
Lokaltherapie mit Thymusextrakt bei Alopecia areata totalis sive universalis.10 Sonderdruck aus »Der Deutsche Dermatologe« 11/1993, S. 1175-1182. ). Durchgeführt an der Hautklinik der Städtischen Kliniken Darmstadt, Akademisches Lehrkrankenhaus der Universitäten von Frankfurt und Heidelberg, Mössler K., Hagedorn M.:
Zusammenfassender Bericht zur adjuvanten lokalen Anwendung von Thymu-Skin-Präparationen bei Patienten unter zytostatischer Chemotherapie.11 Sonderdruck aus: Deutsche Zeitschrift für Onkologie 1/90. Multicenterstudie, durchgeführt an der Universität Münster, Medizinische Akademie Hannover und I. Medizinische Klinik und Poliklinik am Klinikum rechts der Isar der TU München (1988), Lüpke N.-P.
Unterschiedliche Erhaltung des Kopfhaares bei Chemotherapie mit verschiedenen Therapeutika.12 Durchgeführt am Deutschen Krebsforschungszentrum, Heidelberg, Abteilung Medizinische und Biologische Informatik, Köhler C. O.:
Bericht zur Studie bzgl. der Anwendung von Thymuskin Shampoo und -kur bei chemotherapierten Patienten13, durchgeführt am Ludwig Boltzmann Institut für klinische Onkologie im Krankenhaus der Stadt Wien-Lainz. 29.5.1989, Denck H., Wallner M.
*nicht krankheitsbedingt