Kreisrunder Haarausfall ist eine Haarwuchsstörung, die sich durch plötzlich auftretende, meist klar begrenzte kahle Stellen zeigt. Diese können vereinzelt auftreten oder sich über den gesamten Kopf ausbreiten. Je nach Verlauf und Ausprägung, kann es auch zum Verlust der gesamten Kopf- oder Körperbehaarung kommen (Alopecia totalis bzw. universalis).
Kreisrunder Haarausfall unterscheidet sich damit von anderen Formen des Haarausfalls, wie etwa dem diffusen Haarausfall, bei dem es zu einem gleichmäßigen Ausdünnen der Haare kommt.
• runde oder ovale kahle Stellen am Kopf
• glatte, äußerlich unauffällige Haut an den betroffenen Arealen
Begleitende Beschwerden wie Schmerzen oder Juckreiz treten in der Regel nicht auf.
Über die Ursachen von kreisrundem Haarausfall (Alopecia areata) ist bis heute wenig bekannt. Fachleute gehen davon aus, dass es sich um eine Störung des Immunsystems handelt, bei der sich das Abwehrsystem gegen körpereigene Haarzellen richtet.
Es gibt Hinweise darauf, dass genetische Faktoren oder bestimmte Begleiterkrankungen eine Rolle spielen könnten. Auch Stress wird häufig als möglicher Auslöser diskutiert, ein eindeutiger wissenschaftlicher Nachweis dafür liegt bislang jedoch nicht vor.
Kreisrunder Haarausfall kann grundsätzlich in jedem Lebensalter auftreten und betrifft sowohl Frauen als auch Männer.
Der Verlauf von kreisrundem Haarausfall kann sehr unterschiedlich sein. Häufig bilden sich zunächst kleine kahle Stellen, die sich im weiteren Verlauf vergrößern oder an anderen Stellen erneut auftreten können. In manchen Fällen kommt es auch zu einem vorübergehenden Verlust des gesamten Kopfhaares.
Der individuelle Verlauf lässt sich nicht zuverlässig vorhersagen. Phasen mit stabilem Haarwuchs können sich mit Phasen erneuter Veränderungen abwechseln.
Bei kreisrundem Haarausfall wünschen sich viele Betroffene vor allem Orientierung und Verlässlichkeit. Da die Ursachen nicht eindeutig geklärt sind und der Verlauf individuell unterschiedlich sein kann, lassen sich pauschale Aussagen nur eingeschränkt treffen.
Bei neu auftretenden oder länger anhaltenden Veränderungen des Haarwachstums ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll. Mittel der Wahl sollten hier wirksame Lokaltherapeutika sein, die neben einer guten Verträglichkeit auch ohne Nebenwirkungen auskommen.
Thymuskin Sensitive wurde speziell zur Anwendung bei diffusem Haarausfall* sowie kleinen, kahlen Stellen entwickelt.
Es enthält den patentierten GKL-02 Thymic Peptide Complex. Die biologische Aktivität dieses Wirkstoffkomplexes zeigt sich vor allem in der Aktivierung von Haarzellen (Keratinozyten), die am Haarwachstum beteiligt sind.
*nicht krankheitsbedingt
Wir sprachen mit dem Naturwissenschaftler und Peptidexperten Dr. Mimoun Ayoub über die besondere Wirkung von Thymuspeptiden bei Haarausfall.
Übersicht über die häufigsten Ursachen von Haarausfall bei Frauen und anhand welcher Kriterien sie eingeordnet werden können.