Hormonelle Schwankungen können vorübergehenden oder diffusen Haarausfall auslösen. Veränderungen im Östrogen- oder Progesteronspiegel, z. B. bei
Zyklusstörungen (wie nach Schwangerschaften, nach Absetzen hormoneller Präparate, Einsetzen Wechseljahre) oder Schilddrüsenproblemen, beeinflussen den Haarwachstumszyklus. Typisch ist ein (gleichmäßig streichen) Haarverlust über den gesamten Oberkopf. In der Regel normalisiert sich der Haarwuchs, wenn sich das hormonelle Gleichgewicht stabilisiert. Der Übergang in ein sogenanntes Chronisch telogenes Effluvium (länger 6 Monate) ist jedoch ebenso möglich. Eine ärztliche Untersuchung zur Klärung der Hormonwerte ist empfehlenswert.