Bei Männern ist genetisch bedingter Haarausfall besonders häufig. Eine angeborene Überempfindlichkeit der Haarwurzeln gegenüber DHT/Testosteron zeigt sich in der Ausbildung von Geheimratsecken oder Tonsur. Eine frühe Anwendung kann sinnvoll sein, um den Verlauf positiv zu beeinflussen.
Zweithäufigste Ursache bei Männern ist der kreisrunde Haarausfall, der sich in der Ausbildung klar abgegrenzter kahler/lichter Stellen zeigt. Fieberhafte Infekte sowie bestimmte Medikamente können auch bei Männern diffusen Haarausfall auslösen und sogar in ein chronisch telogenes Effluvium münden. Oft sind Übergänge und Auslöser verschiedener Arten von Haarausfall nicht klar abgrenzbar.
Die Wirksamkeit von Thymuskin bei chronisch telogenem Effluvium (diffuser Haarausfall länger als 6 Monate) und androgenetischem Haarausfall ist klinisch bestätigt.