Zum Haare raufen - Was Stress und Sorgen mit Haarausfall zu tun haben

Was Stress und Sorgen mit Haarausfall zu tun haben

Dass Stress kein rein emotionales Problem ist, sondern direkten Einfluss auch auf unsere körperliche Gesundheit hat, haben Forscher längst herausgefunden. Inzwischen weiß man, dass sogar Haare und Kopfhaut empfindlich auf zu viel Druck und Sorgen reagieren. Haare sind nämlich, auch wenn sie gerne als „Kopfschmuck“ tituliert werden, kein Modeaccessoire, für oder gegen das wir uns nach Belieben entscheiden können, sondern ein Teil unseres Körpers und können somit auch Ergebnis von gesunder oder ungesunder Lebensführung sein.

Die Haarwurzel - das Fundament entscheidet

Im Idealfall ist jedes einzelne Haar über seine Haarwurzel gut in der Kopfhaut verankert und überdauert dort für einen Lebenszyklus von ca. sieben Jahren. Die Haarwurzel ist wiederum von einer nervendurchzogenen Hülle umgeben, dem Haarfollikel. Geraten wir in Stress, sendet unser Nervensystem Botenstoffe aus, die den Körper in Alarmbereitschaft gehen lassen. Diese Botenstoffe können im schlimmsten Fall den Haarfollikeln so zusetzen, dass sie sich entzünden und das Haar am Ende seinen Halt verliert und ausfällt.

Stress und Ärger besser vorbeugen

Wer einmal in die Stressfalle geraten ist, merkt das häufig erst, wenn es zu spät ist und wir die Symptome bereits als körperliche Auswirkungen zu spüren bekommen. Besser ist, es gar nicht so weit kommen zu lassen. Achten Sie auf sich selbst: Können Sie typische Situationen ausmachen, in denen Sie sich unwohl fühlen? Wachsen Ihnen die Dinge manchmal über den Kopf oder sträuben sich Ihnen die Haare? Das dürfen Sie ruhig wörtlich nehmen, es ist ein Warnzeichen die Dinge etwas langsamer angehen zu lassen! Entschleunigen Sie Ihren Tag, indem Sie Zeitpuffer zwischen Terminen und Aufgaben einbauen. Wenn Ihnen herkömmliche Entspannungsmethoden nicht liegen, versuchen Sie doch mal das Gegenteil. Einige Menschen schalten besser ab, wenn sie in Bewegung geraten, ausserdem verbessert Bewegung an der frischen Luft auch noch die Sauerstoffversorgung und das Immunsystem.

Die Nacht ist zum Schlafen da

Am Tag verdrängte Aufgaben und Probleme neigen dazu, sich im Schlaf zu manifestieren, wenn unsere Aufmerksamkeit und Konzentration gerade nicht „auf der Hut“ sind. Ungünstigerweise ist der Nachtschlaf jedoch die wichtigste Regenerationsphase für unseren Körper - und natürlich auch für Ihr Haar! Gönnen Sie sich darum gerade zum Ende des Tages ein wenig Zeit für sich, um mit dem Tag in Ruhe abzuschliessen und sich auf die Nacht einzustimmen. Wie wäre es denn zum Beispiel mit ein wenig Wellness am Abend, hier können Sie Ihr Haar doch wunderbar noch zusätzlich über ein geeignetes Pflegeprodukt verwöhnen und sich somit rundum gut tun! Haben Sie eine entspannte Zeit!