FAQ Haarausfall & Medikamente

  1. Welche Medikamentengruppen können Haarausfall verursachen?
  2. Welche Produkte gegen Haarausfall gibt es?
  3. Kann man mit der Wirkung dieser Produkte gegen Haarausfall zufrieden sein?
  4. Bei einer weiblichen Patientin ist die Kopfhaut ist mit einem wachsähnlichem Film überzogen, die Haare lichten sich hauptsächlich im Scheitelbereich. Sind das Anzeichen für Haarausfall?
  5. Mein Vater hatte schon mit 40 eine Glatze. Ich bin männlich und 18 Jahre. Wird die Anlage zur Glatzköpfigkeit eigentlich vererbt, kann ich etwas dagegen tun?
  6. Eine Frau klagt über Haarausfall auf dem ganzen Kopf. Sie muss Lipid-Senker (Medikament gegen zu hohen Cholesterinspiegel) einnehmen. Daneben leidet sie auch unter Eisen- und Zinkmangel. Sind die Medikamente schuld am Haarausfall?
  7. Ich bin männlich, habe seit einiger Zeit kreisrunden Haarausfall und Schuppen. Zusätzlich sehe ich sehr unter Stress. Was kann ich tun?
  8. Wie auch mein Vater habe ich, weiblich, seit langer Zeit im vorderen Kopfbereich sehr dünnes Haar. Hat sich auch schon eine Haaranalyse machen lassen, jedoch ohne Ergebnis!
  9. Ich bin 50 J., weiblich, und habe seit 6 - 8 Jahren Haarausfall auf dem ganzen Kopf verteilt. Aufgrund hohen Cholesterinspiegels muss ich Lipid-Senker einnehmen und habe schon einige Mittel ohne Erfolg ausprobiert.

Welche Medikamentengruppen können Haarausfall verursachen?

  • Betablocker
  • Mittel zur Reduzierung der überschüssigen Magensäure (H2-Blocker)
  • Trizyklische Antidepressiva
  • Aknetherapeutika (Vitamin-A-Präparate)
  • Cholesterinspielgelsenker
  • Rheuma- und Gichtmittel
  • Antibabypille
  • Antiepileptika
  • Parkinson-Medikamente
  • Krebsmittel (Methotrexat, Vinbalstin, Vincristin, Cytosin, Doxorubicin, Arabinosid
  • Pilzmittel (Fluconazol)

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Welche Produkte gegen Haarausfall gibt es?

  • Hier ist die große Gruppe der Hormonpräparate zu erwähnen, die nur, wenn überhaupt, beim erblich bedingten Haarausfall wirksam sind, da dieser Haarausfall aufgrund hormoneller Dysregulation an der Haarwurzel entsteht.
  • Eine weitere Gruppe sind cortisonhaltige Präparate. Diese werden vorwiegend beim kreisrunden Haarausfall eingesetzt, sowie bei entzündlichen Veränderungen der Kopfhaut (Ekzeme).
  • Dann gibt es die große Gruppe der frei verkäuflichen Haarprodukte, meist auf naturheilkundlicher Basis.

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Kann man mit der Wirkung dieser Produkte gegen Haarausfall zufrieden sein?

  • Hier muss man eindeutig zwischen kurzzeitig wirksamen Präparaten und Präparaten, die eine Langzeitanwendung ermöglichen, unterscheiden. Die Hormonpräparate sind oft mit cortisonhaltigen Zusatzstoffen versetzt, so dass man aus dermatologischer Sicht eine langfristige Anwendung über Jahre ablehnen muss. Die Wirksamkeit, d.h. ein Stoppen des Haarausfalles ist durch diese Präparate in gewissem Umfang möglich.
  • Die zweite Gruppe der cortisonhaltigen Präparate betrifft vorwiegend die Patientengruppe mit kreisrundem Haarausfall. Hier kann man kurzfristig Cortison anwenden; d.h., eine Kurzzeittherapie ist möglich, aber man kann keine Rezidivprophylaxe durchführen, wenn die Haare bereits nachgewachsen sind, so dass diese Patienten mit einer Autoimmunerkrankung weiterhin sehr häufig ein Rezidiv, d.h. ein Neuauftreten des kreisrunden Haarausfalles erleiden.
  • Im Vergleich dazu sind bei frei verkäuflichen Präparaten keine Zusatzstoffe, welche die Langzeitanwendung behindern, enthalten. Die meisten Präparate gegen erblich bedingten Haarausfall sind nicht ausreichend wissenschaftlich getestet. Sicher eines der am besten klinisch geprüften Präparate ist die thymuspeptidhaltige Präparatserie Thymuskin. Sie ist als Haarkur, Haarshampoo, Haarbalsamspülung und weitere ergänzende Haarpflegepräparate verfügbar. Jedes der Präparate hat spezifische Einsatzgebiete. Sie sind untereinander kombinierbar. Diese Präparate sind nebenwirkungsfrei und frei von allergieauslösenden Duftstoffen. Thymuskin kann zeitlich unbegrenzt bei Männern und Frauen angewendet werden.

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Bei einer weiblichen Patientin ist die Kopfhaut ist mit einem wachsähnlichem Film überzogen, die Haare lichten sich hauptsächlich im Scheitelbereich. Sind das Anzeichen für Haarausfall?

Haarausfall im Scheitelbereich ist ein typisches Anzeichen für den erblich bedingten Haarausfall. Eine Behandlung der Haare von außen mit Präparaten, die nur phasenweise, d.h. mit Unterbrechungen angewendet werden, sind nicht zu empfehlen, da das Haarwachstum einem bestimmten Zyklus folgt. Durch das zeitweise Absetzen befinden sich wieder vermehrt Haare in der Ausfallphase.
Folge: Während der Pause fallen Haare wieder aus.

Auf jeden Fall sollte der Dermatologe wegen des wachsähnlichen Films auf der Kopfhaut konsultiert werden, da eine Bindegewebserkrankung vorliegen kann.

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Mein Vater hatte schon mit 40 eine Glatze. Ich bin männlich und 18 Jahre. Wird die Anlage zur Glatzköpfigkeit eigentlich vererbt, kann ich etwas dagegen tun?

Bei Ihrem Vater handelt es sich sicher um den erblich bedingten Haarausfall. Dieser kann sowohl an weibliche, als auch an männliche Familienmitglieder vererbt werden. Hier sollte man prophylaktisch, also schon sehr frühzeitig, bei beginnendem Haarausfall behandeln.
Empfehlenswert ist ein thymus-peptidhaltiges Präparat (Thymuskin Haarkur und Shampoo/Apotheke), das in den allermeisten Fällen den erblich bedingten Haarausfall bekämpft.

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Eine Frau klagt über Haarausfall auf dem ganzen Kopf. Sie muss Lipid-Senker (Medikament gegen zu hohen Cholesterinspiegel) einnehmen. Daneben leidet sie auch unter Eisen- und Zinkmangel. Sind die Medikamente schuld am Haarausfall?

Bestimmte Gruppen von lipidsenkenden Medikamenten führen oft zu Haarausfall, ebenso insbesondere Eisenmangel. Wichtig ist auf jeden Fall das Beseitigen der Mangelzustände durch Einnahme entsprechender Präparate über einen langen Zeitraum.
Zusätzlich ist eine äußere Langzeitanwendung von Präparaten, die Thymuspeptide enthalten (z.B. Thymuskin Shampoo und Haarkur aus der Apotheke), zu empfehlen, um den erblich bedingten Haarausfall zu bekämpfen, die Haarwurzeln zu aktivieren und Neuwachstum der Haare anzuregen.

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Ich bin männlich, habe seit einiger Zeit kreisrunden Haarausfall und Schuppen. Zusätzlich sehe ich sehr unter Stress. Was kann ich tun?

Neben Stress sind Entzündungen im Körper oder Pilzerkrankungen häufige Ursachen des kreisrunden Haarausfalls, wobei letzterer oft mit Schuppenbildung einhergeht. Diese Ursachen bitte vom Haus- bzw. Hautarzt abklären lassen.

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Wie auch mein Vater habe ich, weiblich, seit langer Zeit im vorderen Kopfbereich sehr dünnes Haar. Hat sich auch schon eine Haaranalyse machen lassen, jedoch ohne Ergebnis!

Es scheint sich hier um den erblich bedingten Haarausfall zu handeln. Um dies sicherzustellen, sollte jedoch von ärztlicher Seite abgeklärt werden, ob Infektionen oder sonstige Mangelzustände vorliegen. Wichtig ist hier insbesondere die Abklärung des Ferritins (sog. Eisenspeicher im Körper, nicht gleichzusetzen mit dem Eisen im Blut), das ausreichend vorhanden sein muss. Mangel an Ferritin ist gerade bei Frauen häufige Ursache für Haarausfall.

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Ich bin 50 J., weiblich, und habe seit 6 - 8 Jahren Haarausfall auf dem ganzen Kopf verteilt. Aufgrund hohen Cholesterinspiegels muss ich Lipid-Senker einnehmen und habe schon einige Mittel ohne Erfolg ausprobiert.

Lipid-Senker können als Nebenwirkung zu Haarausfall führen. Hinzu kommt der Umstand, dass sich die Patientin sehr wahrscheinlich in den Wechseljahren befindet (Begleiterscheinung Haarausfall). Aufgrund der sehr positiven Erfahrungen mit dem Präparat Thymuskin an der Hautklinik Darmstadt ist eine Therapie mit Thymuskin Shampoo und Haarkur anzuraten, um dem erblich bedingten Haarausfall entgegenzuwirken und Haarneuwachstum anzuregen. Die Anwendung muss jedoch mind. 6 Monate andauern und darf nicht unterbrochen werden, da der Haarstoffwechsel sehr langsam ist.

Die Betroffene kann sich aber auch in die Haarsprechstunde der Hautklinik Rostock einfinden.

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